Forschung und Praxis
Sportwette auf Klitschko
Boxkampf mal als Session
von Ralf Paulsen
Am 18.02.2012 verteidigte Box Weltmeister Vitali Klitschko seinen WM Titel im Schwergewicht nach WBC Version gegen Derek Chisoras. Am Vortag des Kampfes sprach mich mein RV Kumpel Mike darauf an, ob wir nicht eine Wett-Session auf den Kampf machen wollten. Schließlich hatten wir schon einige Wetten mit Erfolg geviewt und Mike meinte, wir könnten ja mal spaßeshalber den Kampf von Vitali Klitschko viewen. Meine Begeisterung darüber hielt sich ehrlich gesagt in Grenzen, schließlich schien die Übermacht des älteren Klitschko zu groß und es stellte sich vor dem Kampf nur die Frage, in welcher Runde der Herausforderer ins Reich der Träume geschickt werden würde. Ein Blick auf die Quoten verhieß auch nichts Gutes. Beim Sieg von Vitali Klitschko gäbe es für einen auf ihn gesetzten Euro nur 1,06 Euro zurück. Das würde sich nicht wirklich lohnen. Allerdings überredete Mike mich und so verabredeten wir uns am Kampftag, um per Skype eine RV Sitzung auf den Kampf zu machen. Jeder hatte für den Kampf eine Verknüpfung für den anderen parat. Wir waren zwar Frontloadet bei dieser Art des Viewens, schließlich wussten wir das es um eine Sportwette geht, aber wir wussten ja nicht, welche Bilder der andere als Verknüpfung genommen hatte.
Meine Targetformulierung lautete folgendermaßen: „Der Boxkampf am 18.02.2012 zwischen Vitali Klitschko und Dereck Chisoras. Viewe den Gewinner.“
Vitali Klitschko war von mir mit einer Sanddüne in einer Wüste unter heißer Sonne verknüpft.
Dereck Chisoras bekam als Verknüpfung einen Eisgletscher am Südpol zugewiesen.
Das entscheidende Merkmal, so malte ich mir aus wäre die Unterscheidung in „Heiß“ (Wüste) und „Eiskalt“ (Eisgletscher am Südpol). In der Vergangenheit hatte sich dieses als recht zuverlässig erwiesen, den Viewer in der Stufe 3 direkt im Zielgebiet die Temperatur erfühlen zu lassen. Für den sehr unwahrscheinlichen Fall eines Unentschiedens hatte ich eine Dampflokomotive verknüpft. Der technische Aspekt und die Bewegung würde das Ziel einwandfrei erkennen lassen.
Mike begann zu viewen. Wie gewohnt arbeitete er routiniert das Ideogramm ab. Schon in der Eins waren seine Aussagen etwas zweideutig. Als Farbe hatte er gelb aber auch schwarz. Die Temperatur war angenehm warm und er meinte ein rythmisches Geräusch zu hören. Unter dem „B“ Aspekt kam durch die Bank „Künstlich“. Eine Wüstenlandschaft müßte aber meiner Meinung nach mehr unter dem Motto „natürlich“ auftauchen. Auch in der Stufe zwei konnte sich Mike nicht eindeutig festlegen. Wieder die Farbe Gelb für die Wüste, aber auch Rot/Schwarz tauchten auf (Eine schwarze Dampflokomotive mit roten Rädern). Die Oberflächen waren hart und fest, teilweise mit spitzen Kanten, aber auch abgerundet (Lokomotive). Allerdings meinte er auch, als wenn die Oberfläche weich wäre und er beim Stehen mit den Füßen etwas einsinkt. Dieses wiederrum deutete auf Wüste mit der sandigen Oberfläche hin. Unter Gerüchen und Geschmäcker kam nichts bedeutsames, die Temperatur war irgendwo zwischen „mollig warm mit heißen Stellen.“ Bei den Geräuschen hörte er ein rythmisches Geräusch, was wiederrum auf eine Dampflok schließen ließ.
So gingen wir in die Stufe drei. Ich hoffte, dass die Skizze Aufschluss geben würde. Zuerst zeichnete Mike etwas, dass mit einige Fantasie tatsächlich auf eine Wüste hindeutete. Die Aspekte mit gelb waren deutlich und ein Wellenförmiger Untergrund. Mike meinte es wäre sehr warm da, so gerade noch im angenehmen Bereich (der ja individuell sehr unterschiedlich ist, für mich sind z.B. schon 25° zu warm). Der Untergrund wäre relativ weich, so dass man mit den Füßen darin einsinken könnte. Für mich war in der Sekunde klar, dass wir uns dort in einer Wüste befinden und Klitschko den Kampf einwandfrei gewinnen würde. Allerdings meinte Mike dann noch, im Target ist noch ein anderer Eindruck. Er zeichnete eine technische Struktur die sich bewegt in eine Richtung mit Ecken und Kanten. An einer Stelle wäre es sehr heiß, man würde sich dort verbrennen. Ich versuchte noch mit verschiedenen Fragen herauszufinden, ob Mike da einem AUL aufgesessen wäre aber er meinte, dass diese Struktur klipp und klar im Target vorhanden sei. Etwas ratlos ließ ich ihn die Sitzung beenden und klärte ihn dann über die Verknüpfungen auf. Er hatte die Wüste für Klitschko, aber auch die Lokomotive für das Unentschieden. Auch Mike konnte sich hinterher als Viewer nicht genau festlegen, welcher Eindruck für ihn der klare gewesen ist. Für ihn waren sie beide gleich stark vorhanden. „Vielleicht bringt ja Deine Sitzung ein besseres Ergebnis“ war seine Hoffnung.
Natürlich besteht in solch einem wechselseitigen Viewen des gleichen Targets die Gefahr, dass man sich in der Session auf die Verknüpfungen einschießt, die man selbst dafür erstellt hat. Aber solche Risiken muss man einfach eingehen, sie sind dann wenigstens bekannt und man kann sie berücksichtigen.
Nach einer kleinen Pause gab Mike mir seine Koordinaten und ich fing an zu viewen. Nach der Abarbeitung des Ideogramms sammelte ich wie immer die aufkommenden Eindrücke. Das Target war demnach sehr groß, sehr schwer, rund und länglich. Die Oberfläche fest und hart aber auch glatt. Innen war es hohl. Die Farben Gelb, Weiß, Blau und Grün tauchten auf.
In der Stufe zwei wiederholte ich die Eindrücke aus der ersten Stufe nochmals. Die Farben Gelb, Grün, Grau und der allgemeine Eindruck von Dunkel.
Die Oberflächen waren glatt, länglich, rund und innen hohl. Die Temperatur war medium, es war ein Rauschen zu hören und zu guter Letzt erwähnte ich noch, dass wir uns außerhalb eines geschlossenen Raumes befinden würden, aber es noch einen Aspekt von innen geben würde.
Fröhlich begann ich dann in der Stufe drei meine Skizze. Ich zeichnete ein großes, rundes Ding mit einer glatten Oberfläche. An der einen Seite führte etwas rein. Das runde war von einer blau/grau/grünen Umgebung umgeben und ich hörte einen gleichmäßigen Geräuschpegel. Als Mike mich dann nach der Farbe des Dings fragte, meinte ich, die wäre gelb. „Fühl da bitte nochmal rein, ob die Farbe auch stimmt“ kam seine Anweisung. Gehorsam fühlte ich nach, strich mit meinen Fingerkuppen über das Blatt und sagte dann: „Die Farbe ist Gelb. Vielleicht noch einen Stich in Beige, aber sie ist Gelb.“
Mike ließ mich die Sitzung beenden und danach schaute ich in sein etwas ratloses Gesicht. „Und?“ fragte ich ihn. „Warte ich schick dir die Verknüpfung zu“ kam seine Antwort. Er hatte Klitschko mit einem Blauwal verknüpft, Chisoras mit einem Osterfeuer und als Unentschieden eine kleine, mittelalterliche Burg.
„Das war ja einwandfrei der Blauwal für Klitschko. Groß, rund, glatte Oberfläche und sehr schwer. Aber die gelbe Farbe passt da überhaupt nicht rein.“ So lautete die Auswertung von Mike. „Stimmt“ kam meine zögerliche Antwort. „Aber das Ding war nun mal Gelb für mich.“
Möglicherweise hat hier meine Verknüpfung "Wüste/Sanddüne" hereingestreut, aber diese Verknüpfung hätte auch Klitsch als Sieger bedeutet.
Nach einigen Hin und her meinte ich dann, es wäre am besten, doch keine Wette zu machen, da beide Sessions zu unsicher waren für eine klare Aussage. Weder ließ sich Klitschko einigermaßen sicher ausmachen noch das Unentschieden oder Chisoras. So verabschiedeten wir uns und trösteten uns eben damit, dass man beim RV nun mal nicht immer Erfolg haben könne.
Mir ließ das Ganze aber keine Ruhe. Da das der erste Boxkampf war, auf den ich geviewt habe, kannte ich mich mit den Wettmodalitäten leider nicht so gut aus. Ich stöberte ein wenig auf der Homepage des Wettanbieters und siehe da, man konnte sogar auf die einzelnen Runden wetten, an dem ein Boxer seinen Kontrahenten besiegte oder man konnte darauf wetten, dass der Kampf über die vollen zwölf Runden gehen würde und dann den Sieger zu tippen. In Aller Ruhe ging ich unsere Ergebnisse nochmals durch. In beiden Sitzungen kam klar die Verknüpfung mit Vitali Klitschko hervor. Aber in Mikes Session kam noch das Unentschieden (die Lokomotive) und in meiner Sitzung Derek Chisoras (die gelbe Farbe des „Rohrs“). Ich ließ mir diese Erkenntnisse in aller Ruhe nochmals durch den Kopf gehen und kam zu einer Analyse, die ich tragbar fand.
„Ganz klar, Klitschko gewinnt den Kampf. Aber er wird wesentlich mehr Mühe haben, als man vorher dachte. Sein Gegner wird ihm bis zum Schluss einigermaßen Paroli bieten können. Der Kampf geht über die vollen zwölf Runden.“ So lautete mein Fazit. Aufgeregt rief ich Mike an und wir diskutierten nochmals kurz. Zum Schluss waren wir uns beide einig und setzten darauf, das Vitali Klitschko gewinnen würde , aber der Kampf über zwölf Runden geht. Wer den Kampf gesehen hat weiß, dass es tatsächlich so kam und die beiden Viewer freuten sich über eine Wettquote von 1:5.
Nachrichtenüberprüfung durch RV: Aliens oder Weltraumschott?
von Stefan Franke
Vor einigen Wochen machte eine seltsame Metallkugel Schlagzeilen, die in Namibia gefunden wurde und aufgrund des umgebenden Kraters offensichtlich vom Himmel gefallen ist. Spekulationen reichten von einfachem Weltraummüll bis hin zu außerirdischen Artefakten. Ich war neugierig, und habe das Objekt durch meinen RV-Schüler “Achi“ viewen lassen. Es war auch gute Gelegenheit für eine gezielte Bewegungsübung, um das Target von innen zu beschreiben. Als Targetfoto diente nämlich die mysteriöse Metallkugel, wie sie im Sand lag.
Achi begann die Session, und die grundlegenden Daten der ersten Stufen zeigten mir, das er voll „on Target“ war. Er beschrieb akkurat die runde Form des Objektes, und immer wieder dass es “wie Eisen“ und rostig sei. Nach der Stufe 3 entschloss ich mich, die besagte Bewegungsübung anzusetzen. Ich ließ Achi das Objekt 2 cm unterhalb der Oberfläche beschreiben. Ab dort kamen noch sehr viel detaillierte Eindrücke, als in den vorherigen Stufen zum Vorschein.
Er beschrieb eine Art Vorrichtung, chaotisches Kabelgewirr und eine seltsame Flüssigkeit innerhalb gerundeter Dimensionen. Die Vorrichtung schien vom Zweck her die Flüssigkeit aufnehmen zu müssen. Die Flüssigkeit an sich erbrachte in Stufe 6 die Aspekte “zusammengeklebt“, “künstlich“ und “elektrisch aufgeladen“. Weiterführend kamen noch neue Aspekte auf das Target als Ganzes, wie “muss was anschieben“, “antreiben“ und “Energie“. Schließlich noch “sekundärer Zweck“ und “Voraussetzung für etwas Anderes“.
Im Vorfeld vermutete ich (als alter Raumfahrt-Fan) bei dem Objekt schon einen sekundären Treibstofftank (z.B. für Lagesteuerungsdüsen), oder ein Gyroskop. Die Session deutete schließlich auf ein solchen sekundären Treibstofftank hin, wie er in verschiedensten Raumfahrzeugen verwendet wird.
Ein paar Tage nach der Session erschienen dann auch die ersten Artikel, welche besagen, dass das Rätsel um die mysteriöse Metallkugel gelöst worden ist, und das es es tatsächlich um einen solchen Tank handeln würde, welcher mit dem Treibstoff “Hydrazin“ gefüllt wird.
http://www.weltraumonline.de/kugel-aus-dem-weltall-das-ratsel-ist-gelost/
Interessant wäre zu wissen, ob die Kugel innen völlig hohl ist, oder ob man auch das beschriebene Kabelgewirr (oder ein Leitungsmechanismus für den Treibstoff) vorfinden würde. Auf jeden Fall wieder ein ungewöhnliches Target mit anschließender Verifikation (was ja bei derlei Targets nicht immer gegeben ist).
Bildquelle:http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1d/Africa_sphere_debris.jpg
Remote Viewer Projekttreffen 2011 – Ein ganz persönlicher Erfahrungsbericht
von Stefan Franke
Hiermit möchte ich euch mal meine persönlichen Eindrücke des letzten Projekttreffens schildern. Da ich noch arbeiten musste, kam ich einen Tag nach Beginn an. Am vorigen Tag wurden schon Projekte auf Börsenkurse gemacht. Nach der Begrüßung und Orientierung im Haus ging es auch schon mit ersten Projekten los.
Zuerst war ich als Monitor für eines meiner Projekte tätig. Es ging darum, einen extravaganten Brunnen zu viewen, und ob dieser noch 30 Jahre in der Zukunft existieren würde. Meine beiden Viewer lieferten interessante Daten, die teils widersprüchlich waren, aber teils auch zueinander passten. Als Fazit scheint es so zu sein, das dort in 30 Jahren etwas anderes steht, und die Umgebung von mehr Natur- bzw. Erholungselementen umgeben ist, als heute. Was nun konkret anstelle des Brunnens zu sehen war, beschrieb ein Viewer als eine Art Experiment, welches von einem jungen Tüftler dort durchgeführt wurde, inkl. skeptischem Überwacher und einer Zuschauermenge. Die andere Viewerin beschrieb teilweise ähnliche Elemente, aber mit mehr Naturbezug, anderen Materialien und ohne Anzeichen für Personen im Umkreis.
Allerdings ist im Rahmen dieses Projektes auch eine Unachtsamkeit meinerseits passiert, denn ich steckte im meiner grenzenlosen Geistesungegenwart die Session des ersten Viewers mit in den Target-Umschlag, und ließ es so von der zweiten Viewerin abarbeiten. Es kann also nun nicht ausgeschlossen werden, das die zweite Session, durch die beiliegende erste Session “kontaminiert“ wurde. Also letztlich ein Projekt, welches noch weiterer Verifikation bedarf.
Nun neigte sich der Tag auch schon dem Ende zu, und wir gestalteten den Abend mit einem Essen im Husumer Hafen. Das Städchen bietet eine gemütliche, nautische Atmosphäre, welche mich stark an Küstenstädte in Zeeland an der niederländischen Nordsee erinnerte.
Nach der Rückkehr bewunderten wir noch den grandiosen Sternenhimmel (keine Spur von Lichtverschmutzung), und ließen den Abend dann in der sagenumwobenen “Bar am Ende des Universums“ ausklingen. Das hatte schon was vom Übergang in die “Twilight Zone“.
Remote Viewer Projektwochenende in Nordfriesland
Ein persönliches Resümee von Mike Bartel
„Moin, moin!“, sagt man dort oben als verbreiteten Gruß zu jeder Tageszeit. Und nicht nur das habe ich nach Hause mitgenommen. So sitze ich hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil es so schön war, weinend, weil ich wieder in den Alltag zurückgekehrt bin. Was war passiert?
Vom 30.9. bis zum 03.10.11 trafen sich Remote Viewer aus ganz Deutschland zu einem Projektwochenende der RV-Akademie im Norden Deutschlands. Interessante Projekte standen auf der Tagesordnung. Die Erwartungen waren hoch gesteckt.
Was machen die denn da, werden Sie fragen? …
Na wie wär´s denn hiermit:
Wie wäre es mit einer Analyse zum Thema Finanzen/Wirtschaft? Welchen Trend kann man erwarten? Wie geht es der EU in den kommenden Jahren?
Oder vielleicht dieses…. Was passiert in Ihrem Kopf, wenn Sie durch einen Zufall feststellen, dass die nahe Zukunft nicht nur Gutes erwarten lässt? Kann auf die persönliche Ereigniskette Einfluss genommen werden? Was zeichnet sich danach eventuell in der persönlichen Zukunft ab?
Die Wissenschaft hat in der letzten Zeit eine Menge Exoplaneten entdeckt. Wir sind auf einem gewesen und haben Erstaunliches festgestellt. Leben außerhalb unserer Erde? Ist denn so was möglich, wo wir uns doch für das Maß der Schöpfung halten?
Haben Sie gewusst, was ein Delfin so denkt? Wir haben einen besucht.
Was denken Sie über die Wiege der Menschheit?
Sportwetten: Wäre es nicht toll, den Ausgang eines Spiels schon vorher zu wissen? Geht nicht sagen Sie…
Freuen Sie sich auf spannende Artikel in den zukünftigen Veröffentlichungen.
Mir bleibt an dieser Stelle nur ein Dankeschön an die Organisation und an alle Anwesenden. Leute es war toll und irgendwie fehlt mir etwas.
Siehe auch:
Erfahrungsbericht von Stefan Franke
Die Zukunft des Euro von Dirk Janson
Interview mit einer Termite
von Andreas Meyer
Das Wunderschöne an Remote Viewing ist, dass man alles viewen kann. Verlorene Autoschlüssel, den optimalen Beruf, die Entwicklung des Börsenkurses, „geheime“ Militärstützpunkte, Sportereignisse, technische Entwicklungen, den Traumpartner, und was es nicht alles gibt… oder auch was es alles vielleicht gibt. Das Universum ist groß.
Beim Streifzug durch die Matrix erlebt man viel Wunderliches. Manchmal Begegnungen der sehr exquisiten Art.
So geschehen zu Beginn meiner RV-Ausbildung. Genauer gesagt, nach dem abgeschlossenen ersten Trainings-Block. Mit circa 30 Targets im Gepäck (Fotos mit Formulierung für Stufe 1-3 Anforderungen), begab ich mich zu meinem Ausbildungs-Kollegen. Der Arme machte schon die zweite Ausbildung mit mir durch, aber das nur am Rande. Wie hatten trotz unseres teilweise stressigen Arbeitsalltags einen Termin zum Üben gefunden, letztere macht ja bekanntlich den Meister. Nach herzlicher Umarmung, Begrüßungs-Kaffee und kurzem Informationsaustausch, breitete ich die Targetumschläge auf dem Wohnzimmerboden aus, sollte der Viewer wählen, mich interessierte alles. Das tat er auch. Die kurze Zeit der Vorbereitung des Viewers, nutzte ich um in den Umschlag zu linsen, und jauchzte innerlich freudvoll auf. War es doch eines meiner Lieblingsthemen, die Tierwelt: „Termitenhügel aus dem Blickwinkel der Aufnahme“. Und los ging’s.
Schon die Stufe 1 förderte interessantes zutage: blau, gelb, hell, rot, gelb, heiss, grau, rau, viel Energie, viel Kraft, viel Bewegung, schnell aber doch langsam. Die Beurteilung des Viewers: natürlich. AI neugierig. Super, dachte ich. Nochmal die Stufe 1: warm, Bewegung, Energie, gelb, lila, rosa, klein und schnell. Das erste AUL Maus war zwar schön, jedoch wie annähernd alle AUL’s nicht hilfreich, also rausstreichen! So weit, so gut. Die Eindrücke legten nahe, dass er „On Target“ war. Die Spannung stieg, aufgeregt wippte ich die Fussballen auf und ab.